Bevándorlási és Állampolgársági Hivatal

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INHALT

Sehr geehrte Besucher!

Wir informieren Sie darüber, dass ab dem 1. Januar 2017 werden die  Aufgaben und Befugnisse im Zusammenhang mit der Staatsbürgerschaft, Registrierung und Namenänderung des Amtes für Einwanderung und Asyl auf dem Amt des Ministerpräsidenten und Regierungsamt der Hauptstadt Budapest übertragen. Unsere neue Name ist Amt für Einwanderung und Asyl.

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AEA

BERECHTIGTE

 

Mit Nostrifizierung kann diejenige ausländische Person eine ungarische Staatsangehörigkeit erwerben, die noch nie ein ungarischer Staatsangehöriger war.

 

ALLGEMEINE VORAUSSETZUNGEN DES EINREICHENS DES NOSTRIFIZIERUNGSANTRAGS

 

  • Die Person lebt seit einer bestimmten Zeit – als Einwanderer, Niedergelassener, Flüchtling anerkannte Personen sowie Personen mit  freiem Bewegungs- und Aufenthaltsrecht – in Ungarn und verfügt über einen ständigen gemeldeten Wohnsitz (Wohnadressenkarte).
  • Unbescholtenheit sowie kein anhängiges Strafverfahren gegen den Antragssteller.
  • Gesicherte Unterkunft und gesicherter Unterhalt in Ungarn.
  • Die Nostrifizierung des Antragsstellers verletzt die öffentliche Sicherheit und nationale Sicherheit Ungarns nicht.
  • Prüfung über die Grundkenntnisse der Verfassung in ungarischer Sprache.

 

Keine Voraussetzung des Erwerbs der ungarischen Staatsangehörigkeit ist der Verzicht auf die ausländische Staatsangehörigkeit, jedoch kann der Erwerb der Staatsangehörigkeit eines anderen Staates in einigen Ländern zum Verlust der ursprünglichen Staatsangehörigkeit führen.

Diesbezüglich empfehlen wir, das zuständige Organ oder die auswärtige Vertretung Ihrer Heimat aufzusuchen.


VORAUSSETZUNGEN DER BEGÜNSTIGTEN NOSTRIFIZIERUNG

 

Nach einem fortlaufenden Aufenthalt von acht Jahren in Ungarn kann diejenige Person die Nostrifizierung beantragen, die nicht zur begünstigten Nostrifizierung berechtigt ist.

 

 

Nach einem fortlaufenden Aufenthalt von drei Jahren in Ungarn kann diejenige Person die begünstigte Nostrifizierung beantragen:

 

·        die seit mindestens drei Jahren mit einem ungarischen Staatsangehörigen in einer Ehe lebt, oder deren Ehe mit dem Ableben des Ehegatten erloschen ist,

 

·        deren minderjähriges Kind ungarischer Staatsangehöriger ist,

 

·        die von einem ungarischen Staatsangehörigen adoptiert wurde (und die zwischenzeitlich volljährig geworden ist),

 

·        die von der ungarischen Behörde als Flüchtling anerkannt wurde.

 

·        heimatlos ist.

 

Nach einem fortlaufenden Aufenthalt von fünf Jahren in Ungarn kann diejenige Person die begünstigte Nostrifizierung beantragen, die:

·        auf dem Gebiet Ungarns geboren wurde,

·        sich bereits als Minderjähriger in Ungarn niedergelassen oder nach Ungarn eingewandert ist,


 Im Falle eines minderjährigen Kindes können die obigen Zeiten reduziert werden, wenn um die Nostrifizierung zusammen mit einem Elternteil ersucht wird, oder das Elternteil bereits die ungarische Staatsangehörigkeit erworben hat.

 

Das Adoptivelternteil eines von einem ungarischen Staatsangehörigen adoptierten Minderjähriger kann um die Nostrifizierung unabhängig vom Wohnsitz des Kindes ersuchen.

 

ORT UND ART DER EINREICHUNG DES ANTRAGS

 

Der Nostrifizierungsantrag kann persönlich

·        beim Bezirks- (hauptstädtischen Bezirks-) Amt der Regierungsbehörde der Hauptstadt und des Komitates,

·        beim integrierten Kundendienstbüro der Hauptstadt bzw. des Komitats,

·        bei den ungarischen konsularischen Beamten bzw.

·        bei den regionalen Direktoraten des Amtes für Einwanderung und Staatsangehörigkeit.

 

FORMULAR:

Das Formular zum Nostrifizierungsantrag kann hier heruntergeladen werden:

Datenblatt zum Eintrag der Geburt und Eheschließung im Ausland ins ungarische Standesregister,

Datenblatt zum Tausch bzw. zur Ausstellung des Personalausweises.

 

Das Antragsformular enthält auch den Antrag auf Namensänderung. Auf dem Nostrifizierungsantrag müssen mehrere Erklärungen abgegeben werden, z. B. über die Unbescholtenheit, oder darüber, um die Beschaffung welcher Urkunden von Amts wegen ersucht wird.

 

Der Nostrifizierungsantrag muss den beruflichen Lebenslauf des (der) volljährigen Antragssteller(s) enthalten, in dem der Lebensweg vorgestellt wird: Familie, in Ungarn und im Ausland lebende Angehörige, wann und wie kam er nach Ungarn, womit hat er sich während des Aufenthalts in Ungarn beschäftigt.

VERBINDLICHE ANLAGEN

 

Verbindliche Anlagen:

  • 2 St. Porträtfotos des (der) Antragssteller (1 St. auf dem Nostrifizierungsantrag, 1 St. auf den Datenblatt des Personalausweises),
  • Original-Geburtsurkunde und Originaldokumente, die den Familienstand belegen, z. B.: Eheurkunde, Sterbeurkunde, rechtskräftiges Scheidungsurteil. (Die fremdsprachigen Urkunden sind – mangels einer abweichenden Verordnung eines internationalen Vertrags – mit einer beglaubigten ungarischen Übersetzung und einer Legalisation durch eine diplomatische Vertretung beizufügen.)
  • Nachweis der Unterkunft und des Unterhalts in Ungarn

Zum Nachweis der Unterkunft in Ungarn geeignete Dokumente:

-         im Falle einer Liegenschaft im eigenen Eigentum das Eigentumsblatt oder die Kopie des Kaufvertrages.

-         im Falle eines Mietobjekts der Wohnungsmietvertrag sowie das Eigentumsblatt, das das Eigentumsrecht des Vermieters nachweist.

-         im Falle einer aufgenommenen Person die Aufnahmeerklärung sowie das Eigentumsblatt, das das Eigentumsrecht des Aufnehmenden nachweist.

Zum Nachweis des Unterhalts in Ungarn sind z. B. folgende Dokumente geeignet:

-         Einkommensnachweis des Antragsstellers (sowie seines Ehegatten) über die letzten drei Jahre, ausgestellt von der Finanzbehörde (NAV) und Arbeitgebernachweis, der auch das Einkommen der letzten drei Monate enthält.

-         im Falle eines Rentners die Ablichtung des die Rente feststellenden Beschlusses (in Bezug auf das gegebene Jahr).

-         im Falle einer unterhaltsberechtigten Person die Unterhaltserklärung sowie der Einkommensnachweis des Unterhaltsverpflichteten (gemäß dem Obigen).

  • im Falle eines von einem ungarischen Staatsangehörigen adoptierten Kindes der rechtskräftige Beschluss der ungarischen Vormundschaftsbehörde,
  • Nachweis über die Prüfung über die Grundkenntnisse der Verfassung (Staatsbürgerschaftsprüfung), oder Urkunde über die Befreiung von der Prüfung. Der Nachweis ist nicht beizufügen, wenn der Antragssteller eine Erklärung darüber abgibt, dass er das Regierungsamt der Hauptstadt darum ersucht hat, das in den Staatsangehörigkeitsangelegenheiten verfahrende Organ (Amt für Einwanderung und Staatsangehörigkeit) über die erfolgreiche Prüfung über die Grundkenntnisse der Verfassung zu benachrichtigen,

 

Die Beurteilung des Antrags wird dadurch begünstigt, wenn der Beschluss über die Genehmigung der Einwanderung oder der Niederlassung bzw. der Beschluss der Flüchtlingsbehörde sowie die Ablichtung über die Genehmigung zum ständigen Aufenthalt beigefügt werden.

 

Prüfung über die Grundkenntnisse der Verfassung:

Der Antragssteller kann sich beim Regierungsamt der Hauptstadt für die Prüfung melden, und zwar persönlich oder auf dem Postweg mit dem Ausfüllen des Anmeldungsblattes.

Die Prüfungsgebühr beträgt fünfzig Prozent des jeweiligen geringsten monatlichen Arbeitslohns (Mindestlohn).

 

Von der Prüfung befreit sind folgende Personen:

·        die handlungsunfähige bzw. eingeschränkt handlungsfähige Person,

·        wer in einer Erziehungs-Lehranstalt oder Hochschulinstitution mit ungarischer Unterrichtssprache einen Abschluss erworben hat und beim Einreichen des Antrags das den Abschluss belegende Zeugnis bzw. die Ablichtung der Urkunde/des Diploms beifügt, die/das von einem Notar oder der ausstellenden Institution beglaubigt wurde,

·        wer beim Einreichen des Antrags sein 60. Lebensjahr vollendet hat,

·        wer nachweist, dass er infolge der dauerhaften und unumkehrbaren Verschlechterung seines Gesundheitszustands nicht in der Lage ist, die Prüfung zu absolvieren und beim Einreichen des Antrags den Nachweis der gemäß dem Charakter der Krankheit zuständigen Fachinstitution hierüber beifügt.

 

VORAUSSETZUNGEN DER EINREICHUNG DES ANTRAGS AUF NAMENSÄnDERUNG

 

Im Nostrifizierungsantrag können Sie gleichzeitig um folgendes ersuchen:

·        dass Sie Ihren eigenen oder den einstigen ungarischen Geburtsfamiliennamen Ihres Vorfahren tragen dürfen;

·        das Weglassen eines oder mehrerer Glieder im Falle eines aus mehreren Gliedern bestehenden Geburtsfamiliennamens sowie der/des auf das Geschlecht verweisenden Endung/Gliedes aus dem Geburts- und Heiratsnamen;

·        die ungarische Entsprechung Ihres Vornamens;

·        falls Sie einen Heiratsnamen tragen, das Tragen des einstigen Geburtsfamiliennamens Ihres Ehegatten oder dessen Vorfahren bzw. – im Falle des Familienstands verwitwet oder geschieden – Ihres ehemaligen Ehegatten oder dessen Vorfahren

-          im Falle des Familienstands verheiratet – Sie tragen den einstigen ungarischen Geburtsfamiliennamen des Ehegatten oder des Vorfahren, oder haben im Nostrifizierungsverfahren um das Tragen dieses ersucht,

-          im Falle des Familienstands geschieden – Sie trugen den einstigen ungarischen Geburtsfamiliennamen Ihres ehemaligen Ehegatten oder des Vorfahren,

-          im Falle des Familienstands verwitwet – Ihr ehemaliger Ehegatte trug seinen einstigen ungarischen Geburtsfamiliennamen oder den des Vorfahren, oder hätte im Nostrifizierungsverfahren um das Tragen dieses ersuchen können.

·        die Anführung des Namens Ihrer verstorbenen Mutter in ungarischer Sprache, falls der Name der Mutter in offiziellen Dokumenten früher in ungarischer Sprache angeführt wurde.

 

Die Namensänderung wird im Falle einer traditionellen Nostrifizierung von dem in Staatsangehörigkeitsangelegenheiten verfahrenden Organ genehmigt. Die genehmigte Namensänderung tritt am Tag des Ablegens des Staatsbürgerschaftseids oder des Gelübdes in Kraft.

 

Formular

Das Antragsformular können Sie unter dem folgenden Link downloaden:

- Naturalisierung

- Ungarn lebender ungarischer Staatsangehöriger

Handschriftlich ausfüllbare pdf-Formulare:

- Naturalisierung

- Ungarn lebender ungarischer Staatsangehöriger

PROZESS DES nostRIFIZIERUNGSVERFAHRENS

 

Das Amt für Einwanderung und Staatsangehörigkeit unterbreitet die Nostrifizierungsanträge dem Innenminister innerhalb von drei Monaten.

 

In die Sachbearbeitungsfrist wird die Zeit zwischen dem Aufruf zur Mängelbeseitigung bis zur Erfüllung; die Dauer der einstweiligen Einstellung er Ermittlungen; die Zeit vom Antrag bei einer anderen Behörde oder einem staatlichen Organ bis zum Eintreffen der Antwort nicht einberechnet.

 

Über die ungarische Staatsangehörigkeit stellt der Staatspräsident eine Nostrifizierungsurkudne aus. Danach hat der Antragssteller einen Eid oder ein Gelübde abzulegen, wobei der Aufruf von dem gemäß dem Wohnort zuständigen Bürgermeister zugeschickt wird. Der Antragssteller erwirbt die ungarische Staatsangehörigkeit mit dem Tag des Ablegens des Eides oder des Gelübdes.

 

Der Bürgermeister informiert den Antragssteller innerhalb von 30 Tagen ab Eintreffen der Urkunde über den Zeitpunkt und Ort des Ablegens des Staatsbürgerschaftseides  oder -gelübdes.

Falls es nicht innerhalb eines Jahres zum Ablegen des Eides oder des Gelübdes kommt, so verliert die Nostrifizierungsurkunde ihre Wirkung.

 

Falls der Antragssteller die Nostrifizierungsvoraussetzungen nicht erfüllt und sein Antrag abgewiesen wird, so hat er die Möglichkeit, einen erneuten Nostrifizierungsantrag einzureichen.

 

Die ungarische Staatsangehörigkeit kann von derjenigen Person widerrufen werden, die ihre ungarische Staatsangehörigkeit mit der Verletzung der Rechtsvorschriften, so insbesondere mit der Mitteilung unwahrer Angaben oder dem Verschweigen von Tatsachen, mit der Irreführung der Behörde erworben hat.

 

Das Nostrifizierungs- und Namensänderungsverfahren ist gebührenfrei.


ErREICHBARKEITEN

Homepage: www.bevandorlas.hu

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Postanschrift, Adressat:

Bevándorlási és Állampolgársági Hivatal

Állampolgársági Igazgatóság

(Amt für Einwanderung und Staatsangehörigkeit, Direktion für Staatsangehörigkeit)

1903 Budapest, Pf.: 314/24.

 

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