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INHALT

Über den Erwerb bzw. Rückerwerb der ungarischen Staatsangehörigkeit mit einer Erklärung

Sehr geehrte Besucher!

Wir informieren Sie darüber, dass ab dem 1. Januar 2017 werden die  Aufgaben und Befugnisse im Zusammenhang mit der Staatsbürgerschaft, Registrierung und Namenänderung des Amtes für Einwanderung und Asyl auf dem Amt des Ministerpräsidenten und Regierungsamt der Hauptstadt Budapest übertragen. Unsere neue Name ist Amt für Einwanderung und Asyl.

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AEA

 

Ein Rechtstitel des Erwerbs der ungarischen Staatsangehörigkeit ist eine schriftliche Erklärung, die an den Staatspräsidenten adressiert und auf einem entsprechenden Formular unterbreitet wird.

Der Kreis der zur Abgabe einer Erklärung berechtigten Personen wird in § 5/A Absatz (1) lit. a)-c) des Gesetzes Nr. LV vom Jahre 1993 über die ungarische Staatsangehörigkeit bestimmt.

Berechtigte

In welchen Fällen kann die Staatsangehörigkeit mit einer Erklärung erworben bzw. zurück erworben werden?

 

·         Unabhängig vom Wohnort kann derjenige seine ungarische Staatsangehörigkeit rückerlangen, der seine Staatsangehörigkeit in einem der untenstehenden Fälle verloren hat:

 

1)      wem seine Staatsangehörigkeit auf Grund des Gesetzes Nr. X vom Jahre 1947, Nr. XXVI vom Jahre 1948, Nr. LX vom Jahre 1948 über die ungarische Staatsangehörigkeit bzw. Nr. V vom Jahre 1957 entzogen wurde;

2)      wer zwischen dem 15. September 1947 und dem 02. Mai 1990 aus dem Bund der ungarischen Staatsangehörigkeit entlassen wurde;

3)      eine Person war, die zur Übersiedlung nach Deutschland gezwungen wurde;

·         Unabhängig von seinem Wohnsitz kann derjenige die ungarische Staatsangehörigkeit erwerben, der von einer Mutter, die ungarische Staatsangehörige war, und einem ausländischen Vater vor dem 01. Oktober 1957 geboren wurde und im Sinne der zeitgenössischen Regelung mit seiner Geburt nicht zum ungarischen Staatsangehörigen wurde;

 

·         eine heimatlose Person kann die ungarische Staatsangehörigkeit mit einer Erklärung erlangen, falls sie von in Ungarn lebenden ausländischen Staatsangehörigen als Eltern geboren wurde und mit ihrer Geburt die ausländische Staatsangehörigkeit ihrer Eltern nicht erworben hat, vorausgesetzt, dass die Eltern der Person am Tag ihrer Geburt über einen Wohnsitz in Ungarn verfügten. Der Antragssteller kann seine Erklärung bis zur Vollendung seines 19. Lebensjahres abgeben, falls er mindestens fünf Jahre lang vor der Einreichung des Antrags in Ungarn gewohnt hat. Falls diese Voraussetzungen nicht bestehen und der Antragssteller heimatlos ist, so kann er die ungarische Staatsangehörigkeit im Rahmen eines Nostrifizierungsverfahrens mit Begünstigungen erwerben.

Einreichung der Erklärung

 

Wo und in welcher Form ist die Erklärung einzureichen?

 

Die Erklärung muss persönlich, auf dem entsprechenden Formular eingereicht werden:

beim Bezirks- (hauptstädtischen Bezirks-) Amt der Regierungsbehörde der Hauptstadt und des Komitates,

  • beim integrierten Kundendienstbüro („kormányablak“),
  • beim ungarischen konsularischen Beamten bzw.
  • bei den regionalen Direktoraten des Amtes für Einwanderung und Staatsangehörigkeit.

Formular

Das Formular zum Antrag auf den Erwerb bzw. Rückerwerb der ungarischen bei den regionalen Direktoraten des Amtes für Einwanderung und Staatsangehörigkeit mit einer Erklärung kann hier heruntergeladen werden:

Verbindliche Anlagen

Welche Urkunden müssen dem Antrag beigefügt werden?

 

  • Geburtsurkunde;

 

  • Urkunde über den Nachweis des Familienstands.

 

Die Geburtsurkunde und die Urkunden über den Familienstand sind im Original beizufügen. Die fremdsprachigen Urkunden sind – mangels einer abweichenden Verordnung eines internationalen Vertrags – mit einer beglaubigten ungarischen Übersetzung und einer Legalisation durch eine diplomatische Vertretung beizufügen. Eine beglaubigte Übersetzung darf in Ungarn vom Ungarischen Nationalbüro für Übersetzungen und Beglaubigungen angefertigt werden.

 

  • bei Entlassenen nach Möglichkeit die Original-Entlassungsurkunde;

 

  • auf den Aufruf des Amtes für Einwanderung und Staatsangehörigkeit die Urkunde zum Nachweis der Heimatlosigkeit der heimatlosen Person oder zum Nachweis der Wahrscheinlichkeit dessen;

 

  • im Falle einer Person, die vor dem 01. Oktober 1957 von einer ungarischen Staatsangehörigen als Mutter und einem ausländischen Staatsangehörigen als Vater geboren wurde, die Eheurkunde der Eltern und die Geburtsurkunde der Mutter.

 

Dem Antrag ist das Datenblatt zur Eintragung ausländischer Ereignisse aus dem Standesregister ins ungarische Standesregister sowie – falls der Antragssteller in Ungarn einen Wohnsitz errichten möchte – das Datenblatt zur Aufnahme von Staatsangehörigen in das Register der persönlichen Daten und der Wohnorte.

 

Der Antragssteller kann wählen, ob er als im Ausland lebender ungarischer Staatsangehöriger im Register aufscheinen möchte, oder einen Wohnsitz in Ungarn anmeldet. Im ersten Fall ist hierfür kein gesondertes Formular in Umlauf, und für die Aufnahme im Register sorgt das Amt für Einwanderung und Staatsangehörigkeit auf Grund des ausländischen Wohnsitzes, der auf dem Antrag zum Nachweis der Staatsangehörigkeit angeführt ist. Der Antragssteller erhält das Zeugnis über die Staatsangehörigkeit, den aus dem ungarischen Standesregister ausgestellten Auszug und den behördlichen Ausweis über die persönliche Identifizierungsnummer und die Wohnadresse (Wohnadressenkarte) auf einmal, da all diese Verfahren vom Amt für Einwanderung und Staatsangehörigkeit abgewickelt werden. Falls der Antragssteller einen Wohnsitz in Ungarn anmeldet, so wird das Datenblatt vom Amt für Einwanderung und Staatsangehörigkeit dem Zentralamt für Verwaltung und elektronische öffentliche Urkunden zwecks Registrierung zugeschickt.

 

Beurteilung des Antrags, Rechtsbehelf

 

Wie lange dauert die Sachbearbeitungsfrist des Verfahrens?

 

Das Amt für Einwanderung und Staatsangehörigkeit stellt innerhalb von 60 Tagen ab Eintreffen der Erklärung eine Urkunde über den Erwerb der Staatsangehörigkeit aus. Der Antragssteller erwirbt die ungarische Staatsangehörigkeit mit dem Tag der Abgabe der Erklärung. Auf Grund der ausgestellten Urkunde kann um die Ausstellung der ungarischen Urkunden (Personalausweis, Reisepass usw.) ersucht werden.

 

In die Sachbearbeitungsfrist wird die Zeit zwischen dem Aufruf zur Mängelbeseitigung bis zur Erfüllung; die Dauer der einstweiligen Einstellung er Ermittlungen; die Zeit vom Antrag bei einer anderen Behörde oder einem staatlichen Organ bis zum Eintreffen der Antwort nicht einberechnet.

 

Die Sachbearbeitungsfrist kann in begründeten Fällen einmal um sechzig Tage verlängert werden.

 

Gibt es im Verfahren um eine Staatsangehörigkeit eine Möglichkeit zum Rechtsbehelf?

 

Falls die gesetzlichen Voraussetzungen der Akzeptierung der Erklärung nicht bestehen (bzw. falls die Erklärung nicht auf entsprechende Weise eingereicht wurde), wo wird diese Tatsache vom Amt für Einwanderung und Staatsangehörigkeit in einem Beschluss festgestellt. Um eine Überprüfung des Beschlusses kann innerhalb von 30 Tagen beim Verwaltungs- und Arbeitsgericht der Hauptstadt ersucht werden.

 

Die Klageschrift ist bei der verfahrenden Behörde (Amt für Einwanderung und Staatsangehörigkeit) einzureichen.

 

Wo können Sie weitere Informationen erhalten?

 

  • auf unserer Homepage: www.bevandorlas.hu
  • Fragen können Sie per E-Mail stellen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • telefonisch: in Staatsangehörigkeitsangelegenheiten (1) 463-9196, in ungarischen Standesregisterangelegenheiten (1) 463-9118
  • in einem Brief: 1903. Budapest, Pf.: 314/24.

 

Einschlägige Rechtsvorschriften:

 

Gesetz Nr. LV vom Jahre 1993 über die ungarische Staatsangehörigkeit bzw. Regierungsverordnung Nr. 125/1993 über die Vollstreckung des Gesetzes.

 

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